Aktion am 1.10.22 am Rathenauplatz

Am 24.9.22 haben wir uns kurzfristig entschlossen, die Anmeldung der Samstags-Demonstration vom Rathenauplatz zu übernehmen, nachdem das Team des Friedenswagens ihr Aussteigen bekannt gegeben hatte.

Leider war die Anmeldefrist für den 1.Oktober zu kurz, da für diesen Tag 4 Demonstrationen gleichzeitig durch die Innenstadt angemeldet waren und das Ordnungsamt uns zu Beginn der Woche keine Demonstrations-Route mehr geben konnte. Dazu hätten wir in der Woche zuvor anmelden müssen.
Deshalb konnte nur eine stehende Demonstration stattfinden.
Wir nutzten dies als Gelegenheit zu einer Diskussion mit offenen Mikrofon. Folgende Themen standen zur Debatte:

  • Was wollen wir und was ist der Grund der Spaltung?
  • Wie kann die Spaltung Überwunden werden?
  • Statements zur aktuellen politischen Lage.

Was wollen wir und was ist der Grund der Spaltung?

Einige Teilnehmer erläuterten die Gründe, warum sie sich der Abspaltung angeschlossen haben:
Es gab Reglementierungen durch die Organisationsleitung , Abrechen von Sprechchören oder Trommeleinlagen, Verbot Lügenpresse zu sagen, Kritik an der wochenlangen Demoroute vor leeren
Medeinhäusern, auf die nicht gehört wurde, Verbot im Herbst 21, „Weg mit 2G, weg mit 3G “ zu rufen.

Es wurde erklärt warum Widerstand 4.0 die Demonstrationen am Rathenauplatz unter einem neuen Motto führt.

Frankfurt sagt Nein !

„Wir sagen Nein“ ist eine Bewegung im Rhein-Main-Gebiet, die das in Kreisen von Europeans United verbreitete Dogma , daß die Ziele der Demo immer mit einem „Für“ beginnen müssen, nicht mehr mitmacht.

Siehe zu den Gründen der Spaltung auch:
https://widerstand4-0.net/2022/09/11/die-grunde-der-spaltung-mussen-auf-den-tisch-2/
https://widerstand4-0.net/2022/09/12/die-grunde-der-spaltung-mussen-auf-den-tisch-teil2/

Wie kann die Spaltung Überwunden werden?

Es wurde von allen Teinehmern geteilt, daß wieder eine Einheit der Demozüge hergestellt werden sollte. Für den 8.10.22 wollen wir an der Bauerndemo von der Taunusanlage aus teilnehmen.

Wir hoffen, daß unser Vorschlag für die Mobilisierung durch kommt.

Vorschlag für ein Mobilisierungsplakat zur Bauerndemo

Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage einer Zusammenarbeit.

Gegen Dominanz und Spaltung

Vermutlich gibt es nicht jede Woche eine Bauerndemo. Dann möchten wir ein Bündnis vorschlagen , in dem die jeweils andere Position respektiert wird. Dieses schließt eine sachliche Kritik aneinander nicht aus. Die Respektierung des Anderen ist das A und O. Kürzlich hat Alexander Ehrlich dazu einen wichtigen Vorschlag gemacht: https://t.me/WWW_FFM/3433 .
Wenn die Organisatoren von Bad Homburg und viele andere dieses umsetzen könnten, wären wir schon einen wichtigen Schritt weiter.

Bei der Planung einer Demostration würde das dann so aussehen, daß man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt, daß man sich auf die Route einigt, daß man die Hauptparolen festlegt, daß jede Gruppe gleichberechtigt ihre Redner stellt. Je nach den Umständen, d.h. je nach der Stärke der Demonstration können auch 2 Lautsprecherwagen eingesetzt werden, die die unterschiedliche politische Message zum Ausdruck gebracht bringt, bzw , wenn die Demo kleiner ist können die Gruppen abwechselnd die politische Message bestimmen.

Wenn es Differenzen gibt , entscheiden die Demonstrationsteilnehmer über diese Fragen. Z.B. nach einer Demonstration können solche Themen zur Diskussion gestellt und für das nächste Mal durch Abstimmung entschieden werden.

Dieses Konzept haben wir schon von Anfang an verfolgt. Ich stelle allerdings fest, daß es in Frankfurt weit verbreitet ist, sachliche, politische Kritik und persönliche Diffamierung nicht auseinanderzuhalten und eine Disskussion nur als Schlammschlacht gedacht werden kann. Wenn diese Untugend überwunden wird, ist eine Überwindung der Spaltung möglich.
Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage einer Zusammenarbeit.

Statements zur Einschätzung der aktuellen politischen Lage

Hier Zum Manusscript der Rede

Rede von Dorothea:

Sollte eine Einigung scheitern , werden wir weiter getrennt marschieren, wie das bisher der Fall war.

Manusscript zur Rede : Sabotage der Nordstream Pipelines

Der Westen beschuldigt Rußland die Nordstream Pipelines gesprengt zu haben. Dieser terroristische Sabotageakt der Europa und insbesondere Deutschland dauerhaft vom billigen russischen Gas abschneidet, wird die europäische und insbesondere die deutsche Wirtschaft dauerhaft ruinieren.
Diese Sabotage ist die direkte Antwort auf die Forderung : Öffnet Nordstream 2 . Diese Forderung der großen Massendemonstrationen in den letzten Wochen, z.B. in Prag und auch in Deutschland zeigte den Ausweg aus dem Desaster der galoppierenden Energie – und Gas-preise mit der Folge von Pleitewelle , Abwanderung der deutschen Industrie ins Ausland und Massenverelendung.

Dieses Desaster ist das Resultat der Deregulierung der Gaspreise durch mächtige Finanzinteressen und der EU-Kommission, die die Gas-preise der Spekulation öffneten. Schon im Jahr 2021vor dem Ukraine Krieg explodierten die Gaspreise “ Die EU-Kommission und ihre Green-Deal-Agenda zur „Dekarbonisierung“ der Wirtschaft bis 2050 und zur Abschaffung von Öl-, Gas- und Kohlebrennstoffen stellten den idealen Rahmen für diese Raubritter der Spekulation dar, was seit 2021 zu dem explosionsartigen Anstieg der EU-Gaspreise geführt hat. Die von der EU und G7 beschlossenen Wirtschaftssanktionen gegen Rußland haben diesen europäischen Energie-Suizid fortgeführt und beschleunigr.
Um den Ruin der deutschen Wirtschaft abzuwenden brauchte Nordstream 2 nur geöffnet werden. Das durfte nicht geschehen. Jemand wollte den Ruin der deutschen Wirtschaft dauerhaft machen.

Es sind die Interessen des machtigen Finanzkapitals, denen billiges Pipelinegas mit langen Lieferverträgen im Wege steht , weil sie damit nicht spekulieren können und die uns das viel teurere LNG-Gas verkaufen wollen. Und es sind die Interessen der USA, die mit ihrer abgewirtschafteten Ökonomie ihren hohen Anspruch als führende Wirtschaftsmacht aufrechterhalten will, indem sie die Wirtschaft ihrer Verbündeten, wie ein Vampir aussaugt.
Wie dumm sollte Rußland sein , erst mit 11Milliarden Dollar die Nordstreampipelines aufzubauen, um sie dann in die Luft zu sprengen? Wieso sollte sich Russland seine eigene Machtposition , die Abhängigkeit Europas von billigem Öl , selbst zerstören? Es hatte angeboten Nordstream 2 zu öffnen, wenn damit die Wirschaftssanktionen zurückgenommen würden. Wenn Nordstream2 nicht mehr funktioniert, hat Rußland ein solchen Druckmittel nicht mehr in der Hand.
Allerdings gibt es Äußerungen sowohl von Biden am 7. Februar 22, als auch von Victoria Newland ,( 23:29) wenn Rußland in die Ukraine einmarschiert, wird es mit welchen Mitteln auch immer die Nordstream Pipelines nicht mehr geben (Sinngemäß) und auch die Kriegstreiberin Condolessa Rice hat den Plan die Nordstream Pipelines zu zerstören deutlich ausgesprochen (25:38)

Bei diesem Krieg geht es um die Durschsetzung des Great Reset, die Weltherrschaft der großen Finanzinteressen , deren militärischer Arm die Nato ist. Mit dem Wirtschaftskrieg hat der Westen die deutsche Wirtschaft in den Ruin getrieben . Mit dem Sabotageakt wollen sie die Ruinierung der deutschen Wirtschaft dauerhaft machen.

Die Strategie des westlichen Finanzkapitals zur Erlangung der Weltherrschaft, den sie seit hundert Jahren verfolgt, nämlich eine Zusammenarbeit des rohstoffreichen Rußland mit dem hochtechnisierten Deutschland zu verhindern, greift jetzt in Zeiten des Great Reset zu Mitteln des Raubtierkapitalismus , der alle Marktgepflogenheiten zerstört. Dazu gehört offenbar auch Sabotage.
Für diese Verbrechen sind diejenigen verantwortlich, die den Great Reset vorantreiben.

Wieso hüllen sich die Nato-Anreinerstaaten der Ostsee , die alle Aktivitäten im Baltischen Meer miltärisch überwachen in Schweigen?
Wenn die deutsche Regierung das Märchen von der Täterschaft Rußland übernimmt, sinkt sie auf die tiefste Stufe des Verrats an den Interessen der deutschen Bevölkerung.

Die Subventionierung der Gaspreise durch den Staat ist auf Dauer der falsche Weg. Denn damit subventionieren wir die Spekulanten.
Der von der EU geschaffene, spekulative Gaspreismarkt , der im Sinne der Agenda 2030 die Preise in die Höhe treibt, muß abgeschafft werden.

Wir fordern :
Abschaffung des spekulativen Gaspreismarkt
Stop den Great Reset !
Stop die Agenda2030 !
Raus aus den G7!

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